
Fabian Oberhofer und Julian Hinterholzer sind Lehrlinge bei
Idealbau. Warum sie beim kitzbüher bauunternehmen „angeheuert“
haben, was sie begeistert und wie sie ihre Zukunft sehen.
Die Baubranche ist einer jener Bereiche, die bis jetzt ganz gut durch die Krise gekommen sind. „Wir haben viel Arbeit“, bestätigt Raimund Sulzenbacher, Geschäftsführer bei Idealbau in Kitzbühel. Die Auftragslage für heuer sieht sehr gut aus. Im letzten Frühjahr habe man in der Krise schnell und gut reagiert: die Baustellen mit Warmwasser zum Händewaschen ausgestattet, Masken verteilt, die Partien kleiner gemacht und weniger Leute auf eine Baustelle geschickt, anfangs sogar Fieber gemessen und mehr. „Wir hatten keinen einzigen Covid-19-Fall auf den Baustellen“, so Sulzenbacher.
Die Aussichten für das Unternehmen sind, wie gesagt, positiv. Das sind sie damit auch für die zirka 65 MitarbeiterInnen, auch für die Lehrlinge. Etwa hundert von ihnen hat Idealbau in den letzten 34 Jahren zu gefragten Fachleuten ausgebildet, ihre Betreuung nimmt in der Firma großen Stellenwert ein. Lehre mit Matura? Wird bei Idealbau gerne unterstützt, und „Schnupperer“ sind immer willkommen. Einer von ihnen war vor drei Jahren Maurerlehrling Fabian Oberhofer.
Man muss schon einen „Angriff“ haben
Für den 19-jährigen Kitzbüheler war der Besuch einer weiterführenden Schule kein Thema, er wollte eine Lehre antreten. Am liebsten am Bau, denn Fabians Vater und Onkel sind in dieser Branche beschäftigt und glücklich in ihrem Job. Allerdings kam nur eine kleinere Firma in Frage, das stand für Fabian fest. Er schnupperte also eine Woche lang bei Idealbau und war begeistert: „Vom ersten Tag an habe ich mithelfen können, bin in die Fachgespräche mit einbezogen worden. Des war super! Ich habe sofort gewusst: das passt.“ Was macht die Lehre für ihn so attraktiv? Das ganze Jahr über im Freien zu arbeiten, ist doch sehr anspruchsvoll. „Das ist ja das Coole daran. Bei Schönwetter draußen sein kann jeder“, lacht er. Es „taugt“ ihm, mit seinen Händen etwas zu schaffen, zu bauen, einen „Angriff“ zu haben, wie er erklärt. Seine Augen leuchten. „Wir bauen Häuser auf. Die körperliche Arbeit, die macht mich fit. Ich bin gerne den ganzen Tag draußen und kann mir gar nichts anderes mehr vorstellen“.“ Schwer sei die Arbeit aber schon, gesteht er. Auf kleinen Baustellen gibt es keinen Kran, da ist Muskelkraft gefragt. „Die 25-kg-Säcke sollte man schon tragen können!“ Man müsse halt aufpassen, dass man richtig anpackt und sich nicht verletzt. Aber das gehöre eben dazu.
Fabian hätte sich auch vorstellen können, Mechaniker zu werden. „Aber ich bin zukunftsorientiert“, erläutert er. „Es wird immer jemanden brauchen, der einen Stein auf den anderen setzt. Auf das habe ich gebaut.“ Außerdem biete der Job „so viele Fortbildungsmöglichkeiten, die sind da Wahn.“ Ob Vorarbeiter, Polier, Planer, technischer Zeichner, Bauleiter oder gar Baumeister: Als Maurer ist alles drin. Mit seinem Arbeitgeber Idealbau ist er super zufrieden. „Da brauchen wir gar nicht reden, das passt perfekt.“ Das tut es auch für Julian Hinterholzer.
Doppellehre als Maurer und Zimmerer
Der 19-jährige Kirchdorfer absolviert gerade sein viertes Lehrjahr als Zimmerer und Maurer. Eigentlich wollte Julian ja Zimmerer werden, denn dieser Bereich und die Arbeit mit Holz sprach ihn bei der Berufsorientierung im „Poly“ am meisten an. Aber dann bot sich die Gelegenheit, als Maurer auszuhelfen, und er sattelte auf die Doppellehre um. Was fasziniert ihn so am Beruf des Maurers?
„Die Action“, sagt er grinsend.
„Auf der Baustelle ist immer viel los: der Mischwagen
kommt, der Bagger ist da und auch ein Kran ist oft aufgestellt. Da geht es rund, da geht was weiter!“ Am Beruf des Zimmerers gefällt ihm der handwerkliche Aspekt. Und dass er mit dem Team nicht nur an Dachstühlen arbeitet, sondern auch schöne Balkone und Fassaden zimmert.
Julian kam über Sandro Stampfer zu Idealbau, er kennt ihn schon lange und hat viel Gutes über Idealbau gehört, bevor er seine Lehre antrat. Er hat es noch keine Sekunde bereut. Zu unserem Gespräch kommt er in einem schnittigen, schneeweißen Golf GTD – ein sehr cooles Auto für einen so jungen Mann. Er verdiene gut, sagt Julian nicht ohne Stolz. Aber man müsse dafür auch viel leisten, am Abend sei er oft recht müde. Aber das macht ihm nichts aus. Nach Abschluss der Lehre, wenn er Zimmer- und Maurergeselle ist, will er Polier werden und in ein paar Jahren ganz alleine mit seiner Partie Einfamilienhäuser aufstellen. Schon jetzt darf er kleinere Sachen selbständig übernehmen. „Anfangs hat man dabei schon ein mulmiges Gefühl, aber so lernt man es am besten“, erklärt Julian. Auf die Unterstützung seiner erfahrenen Kollegen kann er sich ja immer verlassen.
Wollt ihr es Fabian und Julian gleichtun und bei Idealbau eure Karriere am Bau starten? Junge Leute, die gerne richtig anpacken und früh ihr eigenes Geld verdienen wollen, sind hier immer willkommen.
Meldet euch am besten gleich bei Sandro Stampfer, Tel. 05356/62832, www.idealbau.at
Doris Martinz